Nachdem wir schon auf die Gaffelrigg in Greifswald und die Hansesail hingewiesen haben, darf eine Empfehlung der Warnemünder Woche natürlich hier nicht fehlen.
Über zweitausend Segler aus mehr als 30 Nationen tragen hier auf der Ostsee ihre Regatten aus. Dabei finden unter anderem die Weltmeisterschaft der OK-Jollen, die Team Weltmeisterschaft der International 14, die deutsche Meisterschaft der Starboote und der Laser Europa Cup statt. Für Segelbegeisterte ein absolutes “Da muss ich hin”. 
Natürlich gibt es auch hier für die “Seh-Leute” reichlich zu sehen: die Vergnügungs- und Bummelmeile mit Kunsthandwerkern, kulinarischen Angeboten aller Art und vielem anderen bietet maritimes Flair vom Bahnof über den Alten Strom bis hin zum bestens bekannten Leuchtturm. Im Garten des Kurhauses und auf der Bühne am Leuchtturm wird neun Tage lang ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Einzelheiten gibt es auf der Webseite der Warnemünder Woche.
Geschrieben von service in Ostseeküste, Sehenswertes, Veranstaltungen um 3:35 PM GMT-2
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Auch dieses Jahr findet sie wieder statt, die Hanse Sail in Rostock. Im 18. Jahr laden viele der über 200 historischen Schiffe zu Tages- und Abendfahrten ein. Aber auch vom Ufer aus lohnt sich der Besuch bei einem der beliebtesten Volksfeste in Mecklenburg-Vorpommern. Großsegler wie die Kruzenshtern, die Gorch Fock, oder auch die Stad Amsterdam, die in diesem Jahr zum ersten Mal dabei sein wird, sind nun einmal ein faszinierendes Schauspiel und ein unvergessliches Erlebnis.
Das Bild der Rostocker Hafenmeile stammt aus dem Archiv der Hanse Sail Rostock. Viele weitere Hintergründe und Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Hansesail.
Geschrieben von service in Ostseeküste, Seenplatte, Sehenswertes, Veranstaltungen, Westmecklenburg um 6:08 AM GMT-2
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Sie schmückten den großen Saal des Hamburger Rathauses und hingen in renommierten Museen wie dem Grassi in Leipzig oder dem Folkwang in Essen. Zu DDR-Zeiten waren sie Gastgeschenke mit großer künstlerischer Qualität für hochgestellte Persönlichkeiten. Die Freester Fischerteppiche galten lange als Luxusartikel und sind nach der Wende wie so vieles in Vergessenheit geraten.
In diesen Wochen präsentiert die Universität Greifswald in einer Ausstellung den künstlerischen Nachlass des Erfinders der Fischerteppiche, Robert Stundl, zu dessen 110. Geburtstag.
Stundl, von Geburt her Österreicher, zog aufgrund einer Initiative des damaligen Landrates 1923 an die Ostsee. Damals war die Fischerei in der Ostsee wegen drohender Überfischung unmöglich, und man suchte eine sinnvolle Tätigkeit für die Fischer, um diesen ein Auskommen zu sichern. Da das Knüpfen von Netzen sich nicht allzusehr vom Teppichknüpfen unterscheidet, war die Idee, ein Teppichgewerbe aufzuziehen, gleichwohl originell und naheliegend. Anstatt jedoch orientalische Muster zu verwenden, entwickelte Stundl in der Region verwurzelte Motive wie Wellen, Fische, Möwen und Anker zu geometrischen Formen für die Teppiche. In wenigen Jahren entwickelte sich aufgrund dieser als Massnahme zur Arbeitsbeschaffung gedachten Tätigkeit eine erfolgreiche Genossenschaft – Ende 1932 gab es schon über 100 Knüpfstühle im Greifswalder Umland. Bis 1972 leitete Robert Stundl selbst die bis dahin erfolgreiche “Produktionsgenossenschaft des Handwerks” (PGH) unter dem Namen “Volkskunst an der Ostsee”. Nach seinem Ausscheiden kam der Niedergang, 1990 nach der Wende kam das Aus.
Heute führen noch zwei Knüpferinnen das Handwerk in Eigenregie weiter. Bei Galerien und Teppich-Liebhabern sind ihre Freester Fischerteppiche begehrt.
Geschrieben von service in Ostseeküste, Sehenswertes, Vorpommern um 1:03 PM GMT-2
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Eine von Menschenhand geschaffene Unterwasserwelt befindet sich fünf Kilometer vor dem Ostseebad Nienhagen in der Ostsee: seit zehn Jahren schon wird dort ein künstliches Riff ausgebaut, das von zahlreichen Muschel-, Fisch- und Algenarten als Lebensraum genutzt wird. Auch aus ökologischer Sicht ein spannendes Projekt: nachweislich haben sich die Bestände in der Umgebung nicht verändert – die Vielfalt am Riff selbst jedoch nimmt zu.
Exoten wie Froschdorsch und Goldmaid sind für Taucher und Unterwassertouristen gleichermaßen faszinierend. Für diese soll es in der kommenden Zeit erstmals Möglichkeiten geben, sich hier umzusehen. Derzeit diskutiert man in Nienhagen den Einsatz einer Tauchgondel und einer Landanbindung.
Informieren kann man sich auf einer Sonderausstellung ab dem 9. April, die im Museum für Naturkunde in Berlin an der Invalidenstraße stattfindet: zum Internationalen Jahr des Riffes 2008 heisst es dort “Abgetaucht“.
Geschrieben von service in Ostseeküste, Sehenswertes, Veranstaltungen um 11:37 AM GMT-2
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Zum Anbaden an die Ostsee – gleich an fünf Orten gibt es dieses Spektakel rund um Sylvester.
Die erste Gelegenheit für Unerschrockene gibt es im Ostseebad Zinnovitz am 30. Dezember. Ab 14.00 Uhr kann man sich an der Seebrücke in die eiskalten Fluten stürzen.
Am Sylvestertag um 10.00 und am Neujahrstag um 14.00 geht es weiter in Warnemünde. Am Strand zwischen dem Hotel Neptun und dem Leuchtturm
wird die Menge der Schaulustigen kaum zu übersehen sein.
Am Neujahrstag fällt dann um 11.00 in Boltenhagen und um 13.00 in Prerow auf dem Darß der Startschuss. In Kühlungsborn (da passt auch der Name) kann man ebenfalls am 1.1. ab 14.00 eine herbe Erfrischung geniessen – oder schon beim Zuschauen frösteln. Originell: beim Tourismus-Service Kühlungsborn kann man sich kostenlos historische Badeanzüge ausleihen. In Boltenhagen werden noch Models beiderlei Geschlechts für eine Modenschau gesucht- ebenfalls mit historischen Bademoden.
So verrückt es sich anhört: ein kurzes Bad im kalten Wasser ist tatsächlich gesund – und vertreibt auch böse Geister aus der Sylvesternacht, die eventuell mitgekommen sind und auch auf den Namen “Kater” hören. Und das alle Beteiligten einen Riesenspass an der Sache haben, merkt man daran, dass jedes Jahr die Beteiligung wächst.
Geschrieben von service in Ostseeküste, Sehenswertes, Veranstaltungen um 5:07 PM GMT-2
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Mecklenburg-Vorpommern ist bekanntlich das Bundesland mit den meisten Seen und Gewässern. Dazu kommt noch die Ostseeküste, an der sich auch hervorragend angeln lässt.
Schon seit September 2005 ist für Touristen das Angeln einfacher geworden: ohne die sonst notwendige Fachprüfung kann man sich bei rund 120 Gemeindeämtern für 20 Euro einen vier Wochen lang gültigen Touristen-Fischereischein besorgen. Darin ist die Fischereiabgabe enthalten. Zusammen mit dem Dokument erhält man eine Informationsbroschüre, die über die rechtlichen Grundlagen, Ordnung beim Angeln, Ausübung der Fischerei und den Umgang mit den gefangenen Fischen aufklärt.
An den Küstengewässern heisst es damit ohne weiteres – Petri heil. Im Binnenland freuen sich die Binnenfischer und die Eigentümer vieler Seen darauf, Ihren Gästen eine Angelkarte auszustellen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Für Anfragen zu diesem Thema steht auch das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei zur Verfügung: Man findet es in der Thierfelder Strasse 18 in 18059 Rostock, oder per E-Mail: poststelle(at)lf.mvnet.de
Geschrieben von service in Ostseeküste, Seenplatte, Sehenswertes um 3:28 PM GMT-2
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Da gibt es reichlich Möglichkeiten. Rostock ist nicht nur Hanse- sondern auch Hafenstadt, von der studentischen Szene garnicht zu reden. Die Auswahl ist also sowohl vielseitig, als auch für jeden Geldbeutel und von jeder denkbaren Qualität. Wollen Sie auf Ihrem Weg durch die Stadt die ersten Anlaufstellen für frischen Fisch, Steaks, Pizza, Burger und die üblichen Verdächtigen einmal hinter sich lassen und suchen nach etwas Besonderem?
Wie wäre es dann mit einem Besuch bei Albert & Emile in der Altschmiedestraße 28? Direkt in der Altstadt, eine Steinwurf von der Nikolaikirche entfernt, pflegt Frank Reinshagen eine originelle “aufgenordete” Küche mit französischem Einschlag und regionalen Produkten, deren Hauptaugenmerk in der Qualität und im Geschmack liegt. Als Amuse-Gueule kann man dort schon einmal Leberwurstpastete mit dezenter Minze erleben, kombiniert mit Holunderblütengelee. Die Karte orientiert sich ansonsten am Marktgeschehen und ist zwar übersichtlich, aber vielseitig.
Dazu gibt es eine kleine, gut sortierte Weinkarte, die von einem kompetenten Service gerne näher erläutert wird. Die Preise sind erstaunlich – pro Person kann man schon für unter 30 Euro gut dort essen und trinken, es geht aber auch mehr. Und mit “gut” meinen wir hier “entschieden besser als woanders für wesentlich mehr”.
Der einzige Nachteil: als Reisender sollte man wissen, wo man sein Auto lässt. Wer ca. 5 Minuten Fussweg nicht scheut, ist mit dem Parkplatz an der Bleicherstrasse recht gut bedient. Das ist auf der anderen Seite der Ernst-Barlach-Straße, die man bei den Bahnschienen unterqueren kann. Im Winter ist dienstags bis samstags von 18.30 bis 24.00 geöffnet, rechtzeitiges Anrufen sichert gute Plätze.
Geschrieben von service in Ostseeküste, Sehenswertes um 6:43 PM GMT-2
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Anfang nächster Woche werden an der Ostseeküste von Boltenhagen bis Usedom Temperaturen von weit über 20 Grad erwartet. Aus diesem Grund soll die Eröffnung der Badesaison an den Stränden vorverlegt werden. Obwohl die Wassertemperatur noch etwas frischer sein dürfte – wer freut sich nicht auf ein wenig Strandleben? Wer etwas länger bleiben möchte, findet jetzt noch genügend freie Ferienwohnungen und Gästezimmer. Eine ideale Kombination für einen günstigen Spontanurlaub, sollte man meinen.
Geschrieben von service in Ostseeküste um 1:10 PM GMT-2
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