Eine von Menschenhand geschaffene Unterwasserwelt befindet sich fünf Kilometer vor dem Ostseebad Nienhagen in der Ostsee: seit zehn Jahren schon wird dort ein künstliches Riff ausgebaut, das von zahlreichen Muschel-, Fisch- und Algenarten als Lebensraum genutzt wird. Auch aus ökologischer Sicht ein spannendes Projekt: nachweislich haben sich die Bestände in der Umgebung nicht verändert – die Vielfalt am Riff selbst jedoch nimmt zu.
Exoten wie Froschdorsch und Goldmaid sind für Taucher und Unterwassertouristen gleichermaßen faszinierend. Für diese soll es in der kommenden Zeit erstmals Möglichkeiten geben, sich hier umzusehen. Derzeit diskutiert man in Nienhagen den Einsatz einer Tauchgondel und einer Landanbindung.
Informieren kann man sich auf einer Sonderausstellung ab dem 9. April, die im Museum für Naturkunde in Berlin an der Invalidenstraße stattfindet: zum Internationalen Jahr des Riffes 2008 heisst es dort “Abgetaucht“.
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